Bei unserem Radurlaub Anfang September 2015 an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste haben wir auch das Oldenburger Wallmuseum besucht. Das Museum ist eine Kombination aus Exponaten, die in zwei Großen Scheunen untergebracht sind und einem Freilichtmuseum. Die gesamte Anlage und die Exponate sind sehr liebevoll hergerichtet und bieten einen sehr guten Überblick über die Zeit der Slawen in dieser Region.

Übrigens sind die Eintrittspreise mit 6€ für Erwachse und 3€ für Jugendliche unter 18 Jahren mehr als zivil. Kinder unter 6 Jahren können das Museum kostenlos besuchen und Familien mit max 2 Erwachsenen zahlen 15€. Das nenne ich mal ein familienfreundliches Museum.  😛

Den folgenden Rundgang habe ich bei unserem Besuch erstellt, er gibt einen ersten Überblick über das Museum.

Oldenburg-slawischer-Ringwall

Über das Jahr verteilt wird eine Vielzahl von Veranstaltungen rund um die Slawen und Ihre Kultur angeboten. Eine große Zahl von Freiwilligen und Ehrenamtlichen lässt die Zeit des frühen Mittelalters bei diesen Veranstaltungen lebendig werden. So gibt es eine Mystische Nacht oder „Mach Mit“ Handwerker im frühen Mittelalter. Es gibt Wildkräuterseminare und ein Kinderfest im Museum. Man kann an vielen Wochenenden mitmachen und lernen wie im Mittelalter Brot gebacken wurde oder wie Wolle hergestellt wurde und wie sich die Slawen kleideten.

Höhepunkt im Museumsjahr sind die Slawentage! Hier gibt es Schaukämpfe, Lagerleben, mittelalterliche Märkte, Musik und vieles mehr. Das oldenburger Wallmuseum ist also mehr als nur ein Museum. Es regt zum mitmachen und lernen an.

Ein Besuch lohnt auf jeden Fall, hier geht´s zur Internetseite des Museums.

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